Wir lieben das Leben und gerade deswegen!

Wir haben für euch ein kleines Video von unserem Fotoshooting gemacht - viel Spaß - wir hatten ihn in jedem Fall!

Konfettis hautnah - was passiert hinter den Kulissen?

Unser Publikum sieht uns meist nur auf der Bühne. Fertig gestylt und konzentriert präsentieren wir dort unsere Programme. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Oft werden wir gefragt: "Ihr müsst doch bestimmt auch viel proben?" Ja das müssen wir, aber wir tun es gern.

 

- Fassenacht -

 

Bereits im Sommer beginnen die ersten Vorbereitungen für die kommende Kampagne. In kurzen Hosen trifft sich dann der Programmausschuss und brütet über neuen musikalischen Konzepten. Es wird diskutiert und getestet, umgestellt und neu erfunden. Sobald die Originaltitel ausgewählt sind, beginnt die Arbeit an den Arrangements. Es gilt, die ausgewählten Stücke für die Belange der Konfettis perfekt zu arrangieren. Dabei muss insbesondere unsere musikalische Besetzung berücksichtigt werden: denn wir sind kein klassischer Chor. Des Weiteren werden Orchester-Arrangements erstellt, damit bei großen Sitzungen das jeweilige Orchester die Konfettis optimal unterstützen kann.

 

Parallel sind die Dichter und Denker der Gruppe gefragt, denn es gilt: Texte müssen her. Da kommt es dann schon vor, dass die Mitglieder der Gruppe im Sommerurlaub am Strand schon die neuen Fastnachtshits lernen oder im Auto sitzend an der Ampel die ersten Hits schmettern. Verwirrte Blicke anderer Verkehrsteilnehmer sind selbstverständlich. Besonders reizend ist auch der Konfetti-Nachwuchs. Da kommt es schon mal vor, dass Kiron die Texte und Chorstimmen seiner Mutter Sandra so gut mitlernt, dass er diese aus Lust und Laune den ganzen Tag vor sich hinsingt und verwundert reagiert, wenn er die Originale im Radio hört. Denn die sind seiner Meinung nach "ganz anders".

 

Und als wäre das noch nicht genug, schließt sich die Frage der Kostüme an. Da muss man zugeben: Ohne Frauen wäre es manchmal vielleicht ein wenig einfacher. Es entbrennen hitzige Diskussionen um Schnitte, Stoffe, Knopfarten oder auch die Art der Schuhe. Bis jetzt haben wir es aber immer geschafft, einen Konsens zu finden.

 

Unser Programm proben wir dann eisern einmal wöchentlich - immer donnerstags - in Ingelheim. Und da die technischen Voraussetzungen verbessert wurden, stand in diesem Jahr eine weitere Herausforderung bevor. Zum ersten Mal wurde das Thema Choreographie zum zentralen Bestandteil unseres Programms. Mehr Bewegung und Abwechslung musste her, dabei darf aber nicht vergessen werden, dass jeder auch noch singen muss. Die ersten Proben waren ein wenig chaotisch... Aber auch herumirrende Sänger, deplatzierte Solisten und diverse Zusammenstöße haben uns nicht entmutigt und mittlerweile ist alles "in Fleisch und Blut" übergegangen.

 

Und so sind wir wieder auf den Bühnen der Narhalla unterwegs. Mitsamt Tourbus und jeder Menge Gepäck, den obligatorischen Schminktaschen und ausreichend Verpflegung.

 

Und wie ist das so hinter den Kulissen?

 

Manchmal hektisch und eng, manchmal entspannt. Eine Mischung aus allem was möglich ist. Mancher Veranstaltungsort hat seine Tücken: Treppen, die so steil sind, dass man froh ist wenn alle heil hoch und runter kommen, vereiste Einfahrten, nicht ausreichend Parkplätze... es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber da sind auch die anderen: Umkleidekabinen, in denen es tatsächlich Kleiderhaken und Spiegel gibt, Aktiven-Cafes, in denen man von selbstgebackenen Kuchen und Gulaschsuppe bis zur Fleischwurst alles bekommt. Und viele gute Seelen, die uns umsorgen, organisieren, schminken oder einfach nur gemeinsam die entstehenden Wartezeiten überbrücken. "Man kennt sich" bei vielen Vereinen und trifft dort immer wieder die gleichen anderen Aktiven. Zugegeben, wenn man manchen Vortrag bereits zum 10. Mal hört neigt man dazu, nicht mehr an jeder Stelle zu lachen, aber dafür passieren genug andere Dinge, die uns bei Laune halten. Und deshalb hier einige ungeschönte Eindrücke wie es aussieht wenn wir eben nicht perfekt gestylt im Kostüm auf der Bühne stehen.